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500 Teilnehmer bei der ersten Müllsammelaktion

 

Eine Couchecke, einen Kinderwagen, Autoreifen aber vor allem jede Menge Glas, Metall und Papiermüll: Die Ausbeute beim ersten Rama Dama war riesig. Insgesamt 15 Kubikmeter Müll sammelten die über 500 Helfer aller Altersgruppen an zwei Tagen. Auch das Fundamt freut sich über den ein oder anderen Neuzugang. Neben einer Uhr fanden die Sammler auch einen Fahrzeugschein, einen Führerschein und einen Geldbeutel.


Der große Zuspruch - vor allem bei den Anmeldungen - freute das Agenda 21-Organisationsteam rund um Birgit Heinold-Peste, Wolfgang Weinbauer, Gerd Ruchlinski und Carsten Schwunck. Sie hatten die schwere Aufgabe alle Gruppen gleichmäßig auf das ganze Stadtgebiet zu verteilen. Neben Privatpersonen beteiligten sich auch 19 Vereine, zwei Schulen und drei Kindertagesstätten bei der Stadt-Reinigungsaktion.


Am Freitag starteten die Schüler der Diesel Schule und räumten rund um die Schule, dem Haus des Buches und beim Haus Sudetenland auf. Am Samstag übernahmen 320 weitere Helfer aufgeteilt in 22 Gruppen das Aufräumen im restlichen Stadtgebiet. Besonders heikel waren die Aufräumarbeiten am Bahngleis. Diese fanden unter Absicherung durch die Bahn statt. Die SOB hatte ihren Mitarbeiter Leopold Pinker zur Sicherung abgestellt, sodass die Feuerwehr mit ihrem Jugendteam gefahrlos den Unrat beseitigen konnte.


Bürgermeister Robert Pötzsch zeigte sich zufrieden mit der Aktion und möchte diese im nächsten Jahr wiederholen. „Alle haben mitangepackt und dabei geholfen die Grünflächen, Straßen, Wege und Wälder von all dem Unrat zu befreien, der sie belastet. Ich hoffe, dass es auch zum Nachdenken anregt und der Müll in Zukunft weniger wird", sagte er. Auch Umweltreferent Gerd Ruchlinski ist begeistert von der positiven Resonanz. „Es war toll zu sehen mit welcher Freude die Teilnehmer Waldkraiburg sauber gemacht haben und welche gute Stimmung sie verbreitet haben. Es ist einfach wichtig, ab und an genauer hinzusehen, was so alles die Umwelt belastet." Teile, die in der Natur „entsorgt" werden, werden im Laufe der Zeit zwar weniger, aber sie verschwinden nicht. Die Zersetzungsdauer kann enorm lang sein. Das größte Problem stellen die diversen Kunststoffe dar, die Gewässer, Landteile und sogar das Polareis belasten. Selbst weggeworfene Zigarettenkippen benötigen zur Zersetzung bis zu sechs Jahre.


Ein ganz besonderer Dank ging auch an die Mitarbeiter des Bauhofs, die an ihrem freien Samstag den gesammelten Müll an den Sammelstellen abholten und zur zentralen Verwertung in den Bauhof brachten.


Im Anschluss ans „Rama Dama" gab es als „Dankeschön" für alle Teilnehmer eine Brotzeit mit Getränken.