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Waldkraiburg wird schneller: Eigenausbau der Telekom und der geförderte Ausbau

 

Die Planungen für das schnelle Internet in Waldkraiburg sind schon seit längerem abgeschlossen und die Bauarbeiten an vielen Stellen weit fortgeschritten. Rund 18 Kilometer Glasfaser und neun Verteiler sorgen ab Frühjahr 2018 für höhere Bandbreiten. Damit können insbesondere die Kunden in den Ortsteilen Asbach, Au, Ebing, Forschau, Hausing, Pürten, Rausching, Niederndorf, St. Erasmus, Stockham, Wörth als auch im Waldkraiburger Industriegebiet schon bald ruck zuck ins Internet gehen.
Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s). Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud wird bequemer. Insgesamt profitieren von diesem Ausbau 614 Haushalte. Die Telekom hatte die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Waldkraiburg gewonnen.

 

„Ich freue mich, dass die Arbeiten in Waldkraiburg und unseren Ortsteilen zügig voran schreiten. Schnelle Internetverbindungen sind aus dem Leben unserer Bürgerinnen und Bürger nicht mehr wegzudenken - privat und geschäftlich. Sie sind ein wichtiger Standortvorteil", sagt Bürgermeister Robert Pötzsch.

„Zusätzlich zum Bayerischen Förderprogramm investiert die Telekom auch mit eigenen Mitteln in Waldkraiburg", sagt Erhard Finger, Regio-Manager. „Hierbei kommt die Vectoring-Technik zum Einsatz."

 

So kommt das schnelle Netz ins Haus

 

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Um die Kupferleitung schnell zu machen, kommt Vectoring zum Einsatz. Diese Technik beseitigt elektromagnetische Störungen. Dadurch werden beim Hoch- und Herunterladen höhere Bandbreiten erreicht. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.